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Das Phantom der Oper ruft uns nach Wien

Hinter der Kulisse
Eine kleine Delegation von Musikern aus der Bläserklasse und aus der Stadtkapelle des MV Rehau macht sich an einem kalten Februarmorgen auf nach Wien, um dem Ruf des Phantoms zu folgen.
Die Stimmung im angemieteten Bus ist hervorragend und unsere beiden Fahrerinnen Ute und Tabea geben alles.
Leider dürfen die beiden beim "Einstimmungssekt" nicht mittrinken, dafür aber den mitgebrachten Kuchen verspeisen; und Kaffee geht ja auch mal ...
Wir landen gut im eingeschneiten Wien und haben uns für den Abend schon viel vorgenommen. Der Zeitplan für das Wochenende ist dicht gedrängt, dafür haben Marion und Sabine schon gesorgt.
Nun gilt es, die U-Bahn zu erkunden; die ist erwartungsgemäß am Freitagabend ziemlich überfüllt. Unsere erste Anlaufstelle ist der Stephansdom. Leider, oder auch glücklicherweise, findet dort gerade eine Messe statt, so dass wir im Inneren nicht alles aus der Nähe betrachten können. Dafür sehen und hören wir einen Gottesdienst mit Gänsehautfeeling.
Danach geht´s weiter zum Zwölf-Apostelkeller, wo wir bei Livemusik in einem urigen Ambiente österreichische Spezialitäten genießen.
Der nächste Morgen bringt uns nach einem guten Frühstück im Hotel eine Fahrt zum Prater. U-Bahn-Fahren können wir mittlerweile schon und glücklicherweise ist sie auch nicht mehr ganz so überfüllt. Bäume blühen ja zur Zeit keine, aber auch mit Schnee lohnt sich eine Fahrt im Riesenrad.
Die Aussicht von oben lässt einem den Atem stocken.
Mit den gebuchten Big Bus touren wir anschließend durch Wien und besuchen das Hundertwasserhaus...
... das dazugehörende Museum und natürlich auch den Souveniershop.
Danach kehren wir zurück ins Hotel, werfen uns in Abendgarderobe und machen uns auf den Weg zum Italiener, der mit wenigen Schritten Fußweg zu erreichen ist. Dort speisen wir gut zu Abend und auch die Melange darf nicht fehlen.
Dann ist es so weit: Nach langem Hinfiebern schlittern wir ein paar Meter durch den fast nicht mehr vorhandenen Schnee zum Raimund-Theater und besuchen dort die grandiose Aufführung des "Phantom der Oper".
Wir sind von der Vorstellung alle geflasht. Ein klangliches Erlebnis erster Klasse. Und auch die Bühnenshow ist umwerfend. Nach einer technischen Panne fragen sich alle, ob das zum Stück dazugehört oder ob das Phantom tatsächlich im Theater wütet. Gott sei Dank klappt alles beim Absturz des Kronleuchters.
Wir lassen den Abend in der Hotelbar ausklingen und machen uns am nächsten Tag glücklich und zufrieden auf den Heimweg. Schee woar´s.